Sony Vaio VPC-F21Z1E/BI

Mit dem Vaio VPC-F21Z1E/BI präsentiert Sony einen hochwertig ausgestatteten Laptop mit 3D-Funktionen und erstklassigem Display. Kleinere Schwächen bei der Komponentenauswahl und der Verarbeitung trüben jedoch das ansonsten sehr gute Bild.

Technische Ausstattung des Sony Vaio VPC-F21Z1E/BI

Sony setzt auf Intels populären Sandy-Bridge-Quadcore Core i7-2630QM mit 2 Gigahertz Taktfrequenz. Dank Turbomodus kann sich der Prozessor bei Bedarf auf bis zu 2,9 Gigahertz übertakten, was die Arbeitsgeschwindigkeit in vielen Fällen stark steigert. 8 Gigabyte DDR3-Arbeitsspeicher nehmen die beiden verfügbaren Steckplätze des Vaio ein und bieten eine ausreichende Speicherbestückung. Auf eine SSD verzichtet Sony leider, dafür verbaut der Hersteller eine 640 Gigabyte große Festplatte mit schnellen 7200 Umdrehungen pro Minute. Für die Grafik sorgt Nvidias Geforce GT540M mit 1024 MB DDR3-Speicher. Das entspiegelte Display misst 16 Zoll in der Diagonale und löst mit sehr guten 1920 x 1080 Bildpunkten auf. Dank einer Wiederholfrequenz von 120 hz und einer entsprechenden Zertifizierung durch Nvidia ist das Display 3D-tauglich, eine batteriebetriebene Shutterbrille liegt dem Sony Vaio VPC-F21Z1E/BI bei. Für multimediale Fähigkeiten sorgt das verbaute BluRay-Laufwerk, das natürlich auch herkömmliche DVDs lesen und sogar beschreiben kann. Bei den Schnittstellen punktet das Sony Vaio VPC-F21Z1E/BI: Zwei mal USB 3.0, schnellen Draft-N-WLAN, Bluetooth 3.0 und Firewire überzeugen auch gehobene Ansprüche. Allerdings fehlt eSATA und auch ein Expresscard-Steckplatz hätte dem Notebook nicht geschadet.

Vor- und Nachteile des Sony Vaio VPC-F21Z1E/BI

Von der überzeugenden Prozessorleistung abgesehen überzeugt das Display am meisten. Es folgt nicht dem Trend zur allgegenwärtigen Hochglanzoberfläche und punktet mit einer sehr guten Helligkeit und überzeugenden Farbwerten im sRGB-Farbraum. Faszinierend ist der zu erreichende Blickwinkel – egal ob der Bildschirm von vorne, der Seite oder von oben abgelesen wird, die Farben verfälschen nicht. Leider hat Sony die Sorgfalt bei der Komponentenwahl nicht beim gesamten Notebook durchgehalten – für ein 3D-Notebook fällt die Grafikkarte erschreckend schwach aus. Spiele, vor allem in der nativen Auflösung des Displays, ruckeln selbst ohne hinzugeschalteten 3D-Effekt, soll in stereoskopischem 3D gespielt werden, muss auf viele Details verzichtet werden. Filme zeigen sich da genügsamer und laufen natürlich flüssig – egal ob von DVD, Festplatte oder vom internen BluRay-Laufwerk. Der 3D-Effekt lässt sich auf Knopfdruck einschalten, allerdings nur wenn das Netzkabel im Gerät steckt. Im Akkubetrieb ist die 3D-Funktion deaktiviert, da das Display mit 120 hz offenbar zu viel Energie benötigt. Auch ohne 3D ist das Sony Vaio VPC-F21Z1E/BI kein Langläufer – maximal zwei Stunden Filmgenuss sind ohne Steckdose möglich, wird mit dem Notebook gespielt, ist der Akku sogar in der Hälfte der Zeit leer.

Unverständlich ist angesichts des vorbildlich in matter Ausführung gewählten Displays die restliche Gehäusewahl. So gut wie alle Oberflächen glänzen in Klavierlackoptik und ziehen damit Fingerabdrücke und Kratzer quasi magisch an. Vor allem der etwas wackelig wirkende Displaydeckel fällt durch starke Spiegelungen negativ auf.

Fazit

Der 3D-Modus kostet bei Computerspielen bis zu 60 Prozent Leistung und wird komplett von der Grafikkarte berechnet. Ein schnelles Modell ist hier also Pflicht – die GT 540m im Sony Vaio VPC-F21Z1E/BI hingegen ist selbst mit heruntergestellten Details bei Spielen im 3D-Modus überfordert. Schade, denn wenn man von den störenden Klavierlackoberflächen absieht, handelt es sich um ein erstklassiges Notebook mit einem überragenden Display.